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Rio Mutum Snouted Treefrog

Ololygon argyreornata (Miranda-Ribeiro 1926)

Brief Summary

Comprehensive Description

    Scinax argyreornatus ( German )
    provided by wikipedia Deutsch
    Wissenschaftlicher Name Scinax argyreornatus (Miranda-Ribeiro, 1926)

    Scinax argyreornatus ist ein neotropischer Froschlurch aus der Unterfamilie Hylinae innerhalb der Familie der Laubfrösche. Nach Faivovich et al. (2005) wird die Art innerhalb der Gattung Scinax zur Scinax catharinae-Klade gezählt.

    Synonyme

    • Hylodes argyreornatus Miranda-Ribeiro, 1926
    • Eleutherodactylus argyreornatus Myers, 1962
    • Hyla argyreornata Bokermann, 1966
    • Ololygon argyreornata Fouquette & Delahoussaye, 1977
    • Scinax argyreornata Duellman & Wiens, 1992

    Köhler & Böhme (1996) berichtigten die Endung des Epitheton.

    Verbreitung

    Diese endemische Art Brasiliens kommt in den Küstenregionen von Ost- und Südbrasilien, von den Bundesstaaten Bahia bis Santa Catarina bis 1000 m ü. NN vor.

    Beschreibung

    Dieser Knickzehenlaubfrosch ist im Vergleich zu anderen Vertretern der Gattung sehr klein. Teixeira & Vrcibradic (2004) untersuchten 110 Individuen, von denen die Männchen eine Kopf-Rumpf-Länge von 14,4 bis 20,8 mm (Durchschnitt 16,2 ± 1,0 mm) und ein Gewicht von 0,4 bis 1,0 g (Durchschnitt 0,5 ± 0,1 g) besaßen, während die Weibchen eine KRL von 18,1 bis 23 mm (Durchschnitt 20,7 ± 1 mm) und ein Gewicht von 0,5 bis 12, g (Durchschnitt 1,0 ± 0,2 g) aufwiesen. Die Weibchen waren signifikant größer als die Männchen.

    Lebensraum und Ökologie

    Scinax argyreornatus kommt sowohl in Wäldern als auch offenen Gebieten, wie dem Restinga-Buschland, jedoch nicht in Agrarland vor. Die Art findet sich häufig in Bromelien oder auf anderer Waldvegetation in der Nähe seiner temporären oder permanenten Reproduktionsgewässer. Die von Teixeira & Vrcibradic (2004) untersuchten adulten Weibchen hatten 94–197 (Durchschnitt 130,1 ± 30,1) reife Oozyten in ihren Eierstöcken. Daraus ergibt sich, dass die Gelegegröße dieser Art, im Vergleich zu Laubfröschen mit ähnlicher Körpergröße, gleich groß oder kleiner ist. Im Mageninhalt der von Teixeira & Vrcibradic (2004) untersuchten Tiere fanden sich hauptsächlich Landasseln und Käferlarven.

    Gefährdung

    Die IUCN listet Scinax argyreornatus als „nicht gefährdet“ („Least Concern“). Seine weite Verbreitung und die Tatsachen, dass die Art ein breites Spektrum von Habitaten annimmt, die Gesamtpopulation einen stabilem Trend zeigt und genügend groß geschätzt wird, begründen dies. Die Bearbeiter sehen es als unwahrscheinlich an, dass die Bestände der Art schnell genug abnehmen können, um eine höhere Gefährdungsstufe zu rechtfertigen. Zudem kommt Scinax argyreornatus in mehreren Schutzgebieten vor. Landwirtschaft, Abholzungen und expandierende menschliche Siedlungen stellen neben dem Sammeln von Bromelien die Hauptgefährdungsgründe der Art dar.

    Literatur

    • Faivovich, J., Haddad, C.F.B., Garcia, P.C.A., Frost, D.R., Campbell, J.A. & W.C. Wheeler (2005): Systematic review of the frog family Hylidae, with special reference to Hylinae: Phylogenetic analysis and taxonomic revision. Bulletin of the American Museum of Natural History 294. 240 pp.
    • Frost, D.R. (2009): Amphibian Species of the World: an Online Reference. Version 5.3 (12 February, 2009). Electronic Database accessible at Amphibian Species of the World. American Museum of Natural History, New York, USA.
    • Köhler, J. & W. Böhme (1996): Anuran amphibians from the region of Pre-Cambrian rock outcrops in northeastern Bolivia, with a note on the gender of Scinax Wagler, 1830 (Hylidae). Revue Française d'Aquariologie, Herpétologie 23: 133–140.
    • Pimenta, B. & Carvalho e Silva, S.P. de (2004): Scinax argyreornatus. In: IUCN (2010): IUCN Red List of Threatened Species. Version 2010.1. IUCN Red List of Threatened Species. Downloaded on 1 April 2010.
    • Teixeira, R.L. & D. Vrcibradic (2004): Ecological aspects of Scinax argyreornatus (Anura, Hylidae) from a cacao plantation in Espírito Santo state, southeastern Brazil. Bol.Mus.Biol.Mello Leitão 17: 35–43.

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