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Diagnostic Description
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Die rezente Artenaufgliederung und Synonymisierungen sind teils noch in der Diskussion. Es werden auch Arten aus Nachbarländern in den Textschlüssel aufgenommen, die bisher nicht im Untersuchungsgebiet nachgewiesen wurden, da mit neuen Nachweisen zu rechnen ist. Auch wurde erst durch Luxton (1987) die Morphologie der Typusart Q. quadricarinata (Michael, 1885) durch Typenstudium geklärt . Damit sind bisherige ökologische Angaben zu der Art überprüfungsbedürftig . Die etwas erhabene Ring- oder Hufeisenstruktur, wie bei Q. monstruosa , hat Ohkubo (1995) veranlaßt , eine neue Gattung Coronoquadroppia abzuspalten. Das Merkmal ist jedoch m. E. nicht hochwertig genug und ist zu variabel bei mehreren Arten, um eine Gattung sicher zu begründen .

1. Auf Rostrum-Mitte vor der Translamelle mit Ring- oder Hufeisenstruktur [wie 138g], seitlich daneben und neben den Lamellen zusätzliche Kiele, die meist winkelig zur Seite ziehen ......................................................................................2

- Auf Rostrum-Mitte vor der Translamelle ohne Ringstruktur, seitlich neben den Lamellen zusätzliche Kiele, die meist bogenförmig nach vorn ziehen ......................................4

2. (1) Auf Rostrum-Mitte mit längs-ovaler Ringstruktur [138g]. (+) Tarsus II dorsal mit 2 Solenidien...........................................................3

- Auf Rostrum-Mitte mit Hufeisen-Struktur, die vorn gebogen und hinten vor der Translamelle gerade ist. (+) Tarsus II dorsal mit 1 Solenidium; Lamellarborsten kurz ..................................................................... 7

3. (2) Vor Genitaldeckeln zwischen den Epimeren 3 und 4 mit einem breiten Sternalfeld, dieses ist seitlich parallel und vorn gerundet [138i]; Sensillus nur schwach bedornt. (+) Lamellenspitzen vorn nach innen zurückgebogen ; Translamelle nur schwach angedeutet; Notogasterborsten kurz; Körperlänge 170-200 µm. [138g-i] ............................... .................... Quadroppia monstruosa Hammer , 1979 (sensu Minguez et al. 1985)

- Sternalfeld zwischen den Epimeren 3 und 4 nach vorn verengt, spitz zulaufend, gelegentlich mit kleinem, abgetrennten Teilfeld; Sensillus dicht bedornt. (+) Lamellenspitzen vorn nach innen zurückgebogen ; Translamelle nur schwach angedeutet; Notogasterborsten mäßig lang; Körperlänge 175-205 µm................................................................... Quadroppia michaeli Mahunka , 1977

4. (1) Notogasterborsten lang ( über 30 µm). (+) Sternalfeld zwischen den Epimeren 3 und 4 breit seitlich parallel und vorn + gerundet; Sensillus lang gestielt, Kopf dicht bedornt. Lamellenspitzen vorn breit; Translamelle schmal; Körperlänge 185-230 µm .......................................................... Quadroppia longisetosa Minguez et al., 1985

- Notogasterborsten kurz (unter 20 µm) ..................................................................5

5. (4) zentrale Notogasterborsten sehr kurz; breite Lamellenspitzen gegen Translamelle deutlich abgegrenzt, Translamelle undeutlich (als Chitinverdickung unter der Oberfläche ?). (+) Sternalfeld zwischen den Epimeren 3 und 4 breit seitlich parallel und vorn gerundet[138f: Pfeil]; Sensilluskopf dicht bedornt, Lamellarborsten kurz; Körperlänge 155-180 µm. [138d-f] ..................................................................... Quadroppia hammerae Minguez et al., 1985

- zentrale Notogasterborsten nicht sehr kurz; breite Lamellenspitzen gegen schmale Translamelle meist nicht abgegrenzt.........................................................................6

6. (5) Sternalfeld zwischen den Epimeren 3 und 4 nach vorn wie ein Flaschenhals verengt, distal gerundet [138c: Pfeil]; Tarsus II dorsal mit 1 Solenidium. (+) Sensillus sehr schwach bedornt; Lamellarborsten relativ lang, wie etwa halber Abstand zueinander(sie stehen nicht auf den "Cuspides" der Lamellen, sondern etwas davor auf dem Prodorsum; Lamellenspitzen und Translamelle etwas variabel); Notogasterborsten mäßig lang; Körperlänge 190-230 µm. [138a-c] ................................................................ Quadroppia quadricarinata (Michael, 1885)

- Sternalfeld zwischen den Epimeren 3 und 4 breit, seitlich parallel und vorn gerundet ( ähnlich Q. hammerae ); Tarsus II dorsal mit 2 Solenidien. (+) Lamellarborsten kurz; Körperlänge 170-210 µm........................................................ Quadroppia maritalis Lions , 1982

7. (2) Sternalfeld zwischen den Epimeren 3 und 4 breit, seitlich parallel und vorn gerade; seitlicher Kiel des Schulterknotens relativ lang und gebogen; Sensillus dicht bedornt; Körperlänge 170-195 µm............................................................... Quadroppia pseudocircumita Minguez et al., 1985

- Sternalfeld zwischen den Epimeren in der Mitte stark verengt, dann ganz vorn wieder verbreitert; seitlicher Kiel des Schulterknotens sehr kurz und gebogen; Sensillus nackt; Körperlänge 170-195 µm......................................................... Quadroppia galaica Minguez et al., 1985

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not applicable
bibliographic citation
Weigmann, G., 2006, Hornmilben (Oribatida) [pages 213 to 260], Hornmilben (Oribatida) [Dahl, Tierwelt Deutschlands, Teil 76], pp. 213-260
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Weigmann, G.
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