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Brief Summary

    Tarsomys: Brief Summary ( German )
    provided by wikipedia Deutsch

    Tarsomys ist eine Nagetiergattung aus der Gruppe der Altweltmäuse (Murinae). Die Gattung umfasst zwei Arten.

    Es sind rattenähnliche Nagetiere mit einer Kopfrumpflänge von 14 bis 18 Zentimetern und einem 12 bis 16 Zentimeter langen Schwanz. Ihr Rücken ist braun und ihr Bauch hellbraun oder hellgrau gefärbt. Die Ohren sind dicht behaart, die Hinterfüße sind lang und dünn, die Pfoten tragen lange, starke Krallen.

    Diese Nagetiere sind auf den Philippinen beheimatet, wo sie auf der Insel Mindanao vorkommen. Ihr Lebensraum sind Wälder, sowohl im Tiefland als auch bis in 2300 Meter Seehöhe. Sie leben vermutlich am Boden und ernähren sich von Kleintieren, die sie aus der Erde graben.

    Die zwei Arten sind:

    Tarsomys apoensis, die ein weicheres Fell hat, und Tarsomys echinatus, deren Fell stacheliger ist.

    Die IUCN listet T. echinatus als gefährdet (vulnerable), da sie durch Lebensraumzerstörung stark in Mitleidenschaft gezogen wird. T. apoensis ist nicht gefährdet.

    Systematisch wird die Gattung in die Rattus-Gruppe eingeordnet, ist also nahe mit den Ratten verwandt.

Comprehensive Description

    Tarsomys ( German )
    provided by wikipedia Deutsch
    Wissenschaftlicher Name Tarsomys Mearns, 1905

    Tarsomys ist eine Nagetiergattung aus der Gruppe der Altweltmäuse (Murinae). Die Gattung umfasst zwei Arten.

    Es sind rattenähnliche Nagetiere mit einer Kopfrumpflänge von 14 bis 18 Zentimetern und einem 12 bis 16 Zentimeter langen Schwanz. Ihr Rücken ist braun und ihr Bauch hellbraun oder hellgrau gefärbt. Die Ohren sind dicht behaart, die Hinterfüße sind lang und dünn, die Pfoten tragen lange, starke Krallen.

    Diese Nagetiere sind auf den Philippinen beheimatet, wo sie auf der Insel Mindanao vorkommen. Ihr Lebensraum sind Wälder, sowohl im Tiefland als auch bis in 2300 Meter Seehöhe. Sie leben vermutlich am Boden und ernähren sich von Kleintieren, die sie aus der Erde graben.

    Die zwei Arten sind:

    Die IUCN listet T. echinatus als gefährdet (vulnerable), da sie durch Lebensraumzerstörung stark in Mitleidenschaft gezogen wird. T. apoensis ist nicht gefährdet.

    Systematisch wird die Gattung in die Rattus-Gruppe eingeordnet, ist also nahe mit den Ratten verwandt.

    Literatur

    • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.
    • Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference. 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.

    Weblinks

     src= Commons: Tarsomys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    • Tarsomys in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN. Abgerufen am 16. Oktober 2009.
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